Allgemeine Geschäftsbedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen legen die rechtlichen Rahmenbedingungen für die Nutzung der Website und die Inanspruchnahme der von der Gesellschaft angebotenen Leistungen im Bereich Datenanalyse, AI-gestützter Auswertungen und verwandter Services fest. Sie regeln insbesondere den Abschluss von Verträgen, Leistungsumfang, Mitwirkungspflichten, Haftungsbeschränkungen, Zahlungsmodalitäten sowie Rechte an Inhalten und Ergebnissen. Abweichende oder ergänzende Bedingungen des Kunden finden nur Anwendung, wenn und soweit sie von der Gesellschaft ausdrücklich in Text- oder Schriftform anerkannt wurden. Durch Nutzung der Website oder Abschluss eines Vertrages erklärt sich der Kunde mit der Geltung dieser Bedingungen einverstanden.
Zuletzt aktualisiert am 5. Oktober 2026.
Geltungsbereich und Parteien
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen regeln die Nutzung der Website sowie die Inanspruchnahme der von der Gesellschaft angebotenen Leistungen im Bereich Datenanalyse, AI-gestützter Auswertungen und verwandter Services. Sie gelten ausschließlich gegenüber Unternehmen, öffentlichen Einrichtungen und vergleichbaren Organisationen, nicht gegenüber Verbrauchern im Sinne der gesetzlichen Vorschriften.
Vertragsschluss und Rangfolge
Mit dem Zugriff auf die Website oder der Nutzung bereitgestellter Informationen erkennt der Nutzer diese Bedingungen in ihrer jeweils aktuellen Fassung an. Für den Abschluss und die Durchführung entgeltlicher Verträge über konkrete Leistungen gelten ergänzend individuelle Vereinbarungen, die im Konfliktfall Vorrang vor diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen haben.
Änderungen der Bedingungen
Änderungen dieser Bedingungen können von der Gesellschaft vorgenommen werden, sofern hierdurch das vertragliche Gleichgewicht nicht unangemessen beeinträchtigt wird. Über wesentliche Anpassungen wird in geeigneter Form informiert. Die jeweils aktuelle Fassung ist auf der Website einsehbar und ersetzt frühere Versionen ab dem angegebenen Datum des Inkrafttretens.
Unverbindlichkeit von Informationen
Die Nutzung der Website dient der allgemeinen Information über Leistungen und stellt noch kein verbindliches Angebot dar. Verbindliche Verträge über Leistungen kommen erst durch ausdrückliche Annahme eines Angebots zustande. Die Gesellschaft ist frei, Anfragen ohne Angabe von Gründen abzulehnen, sofern keine gesetzliche Verpflichtung zur Annahme besteht.
Nutzungsrechte des Kunden
Der Kunde erhält im Rahmen des jeweiligen Vertrages das Recht, die vereinbarten Leistungen und Arbeitsergebnisse für eigene betriebliche Zwecke zu nutzen. Hierzu gehören insbesondere die Nutzung von Berichten, Dashboards, Datenmodellen und Dokumentationen im eigenen Unternehmen. Eine darüber hinausgehende Verwertung, etwa durch entgeltliche Weitergabe an Dritte, ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder zwingende gesetzliche Vorschriften dies gestatten.
Die Reichweite der Nutzungsrechte sollte bei Vertragsschluss sorgfältig geprüft und gegebenenfalls angepasst werden, insbesondere wenn eine Nutzung in verbundenen Unternehmen oder Konzernstrukturen vorgesehen ist. Unklare Regelungen können zu späteren Nutzungseinschränkungen führen und sollten daher frühzeitig geklärt werden.
Mitwirkungspflichten des Kunden
Der Kunde ist verpflichtet, im erforderlichen Umfang mitzuwirken, damit die Gesellschaft ihre Leistungen ordnungsgemäß erbringen kann. Hierzu zählen insbesondere die rechtzeitige Bereitstellung von Informationen, Zugängen, Ansprechpartnern und Testdaten, soweit dies zur Umsetzung des Projekts notwendig ist. Verzögerungen oder Mehraufwände, die auf unzureichende Mitwirkung zurückzuführen sind, können zu Terminverschiebungen und zusätzlichen Vergütungsansprüchen führen.
Mitwirkungspflichten sollten intern klar zugeordnet werden, damit Verantwortlichkeiten und zeitliche Ressourcen realistisch geplant sind. Eine enge Abstimmung zwischen Management, Fachbereichen und IT erleichtert die Zusammenarbeit und reduziert spätere Anpassungsbedarfe.
Vertraulichkeit und Geheimhaltung
Die Gesellschaft verpflichtet sich, vertrauliche Informationen des Kunden, die im Rahmen der Zusammenarbeit bekannt werden, nur für die vertraglich vorgesehenen Zwecke zu verwenden und Dritten nur offenzulegen, soweit dies zur Leistungserbringung erforderlich oder gesetzlich vorgeschrieben ist. Entsprechende Geheimhaltungspflichten gelten auch nach Beendigung des Vertrages fort, solange ein berechtigtes Interesse des Kunden besteht. Hiervon ausgenommen sind Informationen, die allgemein bekannt sind oder ohne Verstoß gegen diese Pflichten bekannt werden.
Es empfiehlt sich, sensible Informationen eindeutig als vertraulich zu kennzeichnen und bei besonders schutzbedürftigen Daten gesonderte Vereinbarungen, etwa zur Auftragsverarbeitung oder zum Umgang mit Geheimnissen, zu treffen. So lassen sich Erwartungen und Verantwortlichkeiten beider Seiten klar abgrenzen.
Rechte bei Pflichtverletzungen
Soweit gesetzlich zulässig, haftet die Gesellschaft für Schäden nur nach Maßgabe der in diesen Bedingungen geregelten Haftungsbeschränkungen. Der Kunde hat das Recht, bei Pflichtverletzungen der Gesellschaft die gesetzlichen Ansprüche im Rahmen dieser Grenzen geltend zu machen. Zudem bleibt das Recht des Kunden unberührt, aus wichtigem Grund zu kündigen, wenn die Fortsetzung der Zusammenarbeit unzumutbar ist, etwa bei schwerwiegenden Vertragsverstößen.
Vor der Geltendmachung von Ansprüchen sollten Parteien prüfen, ob eine einvernehmliche Lösung möglich ist. Viele Konflikte lassen sich durch Klarstellung von Anforderungen, Anpassung des Leistungsumfangs oder zusätzliche Abstimmungen vermeiden, bevor rechtliche Schritte erforderlich werden.
Vertragsschluss und Leistungsumfang
Verträge über entgeltliche Leistungen kommen in der Regel durch Annahme eines schriftlichen oder in Textform übermittelten Angebots zustande. Angebote der Gesellschaft sind, sofern nicht anders angegeben, freibleibend und können bis zur ausdrücklichen Annahme jederzeit widerrufen werden. Mündliche Zusagen werden erst verbindlich, wenn sie in Text- oder Schriftform bestätigt wurden. Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, ergänzenden Leistungsbeschreibungen und gegebenenfalls beigefügten Anlagen.
Leistungserbringung und Grenzen
Die Gesellschaft erbringt ihre Leistungen nach dem allgemein anerkannten Stand der Technik und mit der Sorgfalt eines ordentlichen Fachunternehmens. Konkrete Ergebnisse, Kennzahlen oder wirtschaftliche Effekte sind von zahlreichen Faktoren abhängig, die außerhalb des Einflussbereichs der Gesellschaft liegen. Ergebnisse können je nach Datenlage, Organisation und Marktumfeld deutlich variieren. Past performance doesn't guarantee future results und es werden keine bestimmten Resultate zugesagt.
Nutzungsrechte an Arbeitsergebnissen
Sofern nicht ausdrücklich anders vereinbart, räumt die Gesellschaft dem Kunden an im Rahmen des Vertrages erstellten Berichten, Modellen oder sonstigen Arbeitsergebnissen ein einfaches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein, das auf den vertraglich vereinbarten Zweck beschränkt ist. Eine Weitergabe an Dritte oder Nutzung für andere Zwecke bedarf der vorherigen Zustimmung der Gesellschaft, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen. An verwendeten Methoden, Konzepten und Vorlagen verbleiben sämtliche Rechte bei der Gesellschaft.
Einsatz von Unterauftragnehmern
Die Gesellschaft kann zur Leistungserbringung geeignete Unterauftragnehmer oder verbundene Unternehmen heranziehen, bleibt jedoch gegenüber dem Kunden für die ordnungsgemäße Vertragserfüllung verantwortlich. Der Einsatz von Unterauftragnehmern erfolgt unter Beachtung der geltenden Datenschutz- und Geheimhaltungsvorschriften. Auf Verlangen informiert die Gesellschaft über die wesentlichen Kategorien eingesetzter Dienstleister, soweit dem keine gesetzlichen oder vertraglichen Geheimhaltungspflichten entgegenstehen.
Änderungen der Website
Die Gesellschaft behält sich vor, die Website oder einzelne Inhalte jederzeit anzupassen, zu erweitern oder einzuschränken. Aus Änderungen, Unterbrechungen oder der Einstellung der unentgeltlichen Bereitstellung von Informationen auf der Website können keine Ansprüche auf Schadensersatz oder Erfüllung hergeleitet werden. Gesetzliche Ansprüche im Zusammenhang mit entgeltlichen Verträgen bleiben hiervon unberührt, soweit sie nicht wirksam eingeschränkt wurden.
Kontakt zur Gesellschaft
Fragen zu diesen Allgemeinen Geschäftsbedingungen, zu einzelnen Regelungen oder zu abgeschlossenen Verträgen können an die Gesellschaft gerichtet werden. Anfragen werden im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben geprüft und nach Möglichkeit zeitnah beantwortet. Für eine sachgerechte Einordnung empfiehlt es sich, Referenzen wie Angebotsnummern oder Vertragsbezeichnungen zu nennen.